Parkway Drive

Ich hab hier auf dem Blog mal wieder länger nichts gemacht (sorry, ich weiß, kommt zu oft vor..), daher ist heute die Überleitung ganz einfach.

In meinem letzten Beitrag ging es darum wie man sich als 15 und inzwischen 16jähriges Nesthäkchen Tickets für ein Metal-Konzert holt…heute geht es darum, wie geil das Konzert war!

Samstagabend bin ich mit dem Zug also von Bayern nach Thüringen, einer meiner Anschlusszüge hatte 90 Minuten Verspätung, schönen Dank auch, als kleines i-Tüpfelchen wollte mich der türkische Imbissverkäufer nicht mehr in Ruhe lassen und dackelte mir bis auf den Bahnsteig nach, um meinen Namen für Facebook oder meine Handynummer zu erfahren, beides hat er natürlich nicht bekommen.

Ich kam also mit einiger Verspätung in Eisenach an, wo ich von einer Freundin und ihrer Mutter abgeholt wurde. Wir schwätzten, lachten und freuten uns vor, ich habe nur noch ein wenig getrunken und fiel ins Bett.

Am nächsten Morgen sind wir um unchristliche Zeiten, 10 Uhr früh, aus dem Bett gestiegen, ich hab mich geduscht und Haare gewaschen, dann haben wir den erforderlichen Muttizettel ausgefüllt, es gab Essen und ein Kumpel holte uns um 12 Uhr ab. Der fuhr dann noch bei der Schwester meiner Freundin vorbei und nahm sie mit und gemeinsam ging es nach Halle.

Im Auto lief, zur Einstimmung, schon mal ein wenig Metal-Musik, geredet haben wir auch und viel gelacht.

In Halle angekommen richteten wir unseren Schlafplatz für die Nacht ein, eine Matratze und ein paar Isomatten inklusive Schlafsäcke würden uns schon genügen, wir würden ohnehin so müde sein, dass uns egal ist, worauf wir schlafen.

Dann  machten wir uns endlich auf den Weg zum Konzert, zu Fuß, per Bahn und per Tram ging es nach Leipzig zum Haus Auensee. Es war saumäßig kalt draußen und es dauerte noch ein paar Minuten, bis endlich Einlass war, dann ging es rein. Wir hatten Karten für den Rang, sodass wir guten Blick auf die Bühne hatten. Da es dort leider nicht so aktiv wurde, wechselten ich und meine Freundin irgendwann nach unten in die Menge.

Als erste Vorband spielten die Architekts, danach kamen Thy Art of Murder auf die Bühne – während deren Auftritt wollten wir uns endlich bewegen und schummelten uns nach unten in den Moshpit, wo ich Max kennenlernte. Den traf ich im Laufe des Konzertes immer mal wieder und in der Pause gab er mir was aus.

Dann kam auch endlich die Hauptattraktion auf die Bühne, Parkway Drive. Der erste Song – Destroyer – wurde mit einer „Luftschlangenbombe“ eröffnet, danach ging es weiter mit einigen alten Songs und zwischendurch welchen vom neuen Album.

Einmal wurde auch ich durch die Menge getragen (JUHUU!) – Stagesurfing nennt man das modern – und von einem Security-Man vorne abgefangen und wieder hingestellt.

Während eines meiner Lieblingssongs – Vice Grip – wurde ich von Max mit den Worten „Ich dachte, du siehst so wenig“ auf die Schultern gehoben und blieb dort für die nächsten zwei Songs sitzen. Auch schön, so spart man Kraft und sieht tatsächlich besser, außerdem war es recht gemütlich, auch wenn Max irgendwann das Hüpfen angefangen hatte.

Am Ende gab es noch ein Tour-Shirt von der Band, dann kamen wir raus aus dem Gedränge und machten uns endlich auf den Heimweg.

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