Mysterien in Kirchhosbach

Soo, liebe Leute! Ich hab ja nun wirklich ewig nichts mehr geschrieben, ich bin auch schon in meine Ecke gegangen und habe mich ein bisschen geschämt…jetzt krieche ich wieder aus meinem dunklen Loch ohne Blog hervor und schreibe etwas.

Ich war nämlich eine Woche im quasi-Urlaub! Ich bin mit meinem Herzensmenschen zu meinem Vatertier gefahren.
Mein Vatertier wohnt in Kirchhosbach, das ist auch ein Hinterwaldskaff, aber nicht in Bayern sondern in Nordhessen.
Und wenn man dort morgens sitzt und frühstückt, dann schaut man aus dem Fenster…wo sich Erstaunliches abspielt!

Uns gegenüber gibt es einen Nachbarn, der hat ein Haus mit einem Friedhofsbusch davor, einem ziemlich großen. Steht da einfach vor der Wand, warum auch immer er da ist.
Daneben steht eine Leiter, die hatt der Nachbar dort hingestellt.
Dann holt er ein Brett.
Mit dem Brett steigt er auf die Leiter und klettert hinter den Baum und macht da irgendwas.
Was macht der da, fragt man sich?

Wir rätseln.
Will er mit dem Brett den Baum irgendwie stabilisieren?
Nagelt er das einfach an die Wand?Wozu??
Will er sich vielleicht erhängen, aber was macht er dann mit dem Brett ?
Oooh, jetzt ist es aber stürmisch, hoffentlich fällt er nicht von der Leiter.
Er kommt ja gar nicht mehr hervor…ist das vielleicht ein menschenfressender Baum?
Das dauert jetzt aber schon ziemlich lange…wo bleibt der -ach DA ist der, wieso kommt der jetzt plötzlich an der Scheune raus?? Der war doch eben noch hinter dem Baum!
Wie hat er das gemacht??

Nochmal…also er ist auf die Leiter und hinter den Baum…und jetzt ist er an der Scheune, mehrere Meter weg??
Da geht doch etwas nicht mit rechten Dingen zu!

Schlussendlich fragten wir ihn, was er da mache.
Er wechselt ein Brett an einer kleinen Luke aus, die da wohl ist, von der ein Gang in die Scheune führt.
Hinter dem Busch sei nämlich eine Luke, warum die da ist, weiß er nicht.
Aber ein Brett war morsch, und der Sturm der vergangenen Nacht habe es vollends zerstört, sodass es ausgetauscht werden musste.

Damit ist auch dieses Geheimnis gelüftet!

 

If I was a tourist in Heroldsbach

If I was a tourist, also, wenn ich ein Tourist wäre und in meinem Wohnort Heroldsbach in der Nähe von Forchheim, zwischen Nürnberg und Bamberg  Urlaub machen würde, würde es eher ein Kurztrip werden. Und zwar kein Wellness- oder Erholungstrip, auch nicht zum Zwecke der Entspannung, sondern es würde ein richtig spiritueller Trip. Warum? Weil alle, die dieses Kaff besuchen, und das sind wirklich ganze Reisebusse voll mit Touris,  hierherkommen, weil hier eine vielfache Marienerscheinungsstätte ist. Das heißt erstens: Alle Touris sind Gläubige. Zweitens: ein paarmal im Jahr, zu irgendwelchen kirchlichen Feiertagen, ist hier in der Gegend alles an Ferienwohnungen ausgebucht, und das heißt drittens: die Parkplätze vom in der Nähe befindlichen Reitstall sind immer von Nonnen zugeparkt. Oder von anderen Gottesgläubigen. Jedenfalls regt sich der Herzensmensch darüber auf.

Nun fragt ihr euch als Unwissende wahrscheinlich: Wie soll denn bitte Maria, wen es sie je gegeben hat, noch irgendwo in letzter Zeit gesehen worden sein? Sowas gibts doch höchstens in der Bibel, aber niemand glaubt es!
*räusper*
Nun denn, ihr Ungläubigen, so hört die Mär, wie es sich einst zugetragen, und lasset es euch eine Lehre sein…Spaß. Also:
IMG_0620Kurz nach 1945 wurden ein paar Mädchen einer Schulklasse raus auf den Berg in den Wald geschickt, sie sollten Blätter sammeln. Ein paar von ihnen hatten kurz vorher im Kino einen Film über die Marienerscheinung in Fatima gesehen. Wahrscheinlich war es der erste Kinofilm ihres noch jungen Lebens – sie waren so um die 11 Jahre alt. Plötzlich rief eine von ihnen aus: „Seht ihr die Gottesmutter, dort ist sie“,und die anderen antworteten: „Ja, ich sehe die auch“. Das erzählten sie dann zuhause, dort wurde es als IMG_0621Dummheit abgetan. Jedoch bekam auch der Pfarrer Wind davon, und der nahm das Gerede der Mädchen ernst und machte es publik. Das ganze gipfelte darin, dass über 10.000 Amis und andere Besucher in ein Dorf kamen, in dem es gerade 45 Häuser gab und darauf hofften, dass ihnen Maria erschien.
Der ersten Erscheinung folgten die nächsten drei Jahre viele weitere…ob das ganze wahr ist, oder nur eine dumme Kinderei war, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich habe jedenfalls die inzwischen sehr ausgeschmückte Marienerscheinungsstätte für euch fotografiert.  Wie gesagt: Busse voll mit Menschen kommen immerhin extra ihretwegen.

Ein "Schrein" an der Stelle, wo die Gottesmutter das erste Mal gesichtet wurde

Ein „Schrein“ an der Stelle, wo die Gottesmutter das erste Mal gesichtet wurde

 

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An anderer Stelle wurde dann auch mal ihrem Sohn, Jesus, gehuldigt..

 

 

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Doch direkt daneben, und weils ja so schön aussieht…noch ein Marienschrein

 

Hier sieht man Kreuze, die Menschen in der Hoffnung auf Linderung ihrer Leiden den Berg rauftragen

Hier sieht man Kreuze, die Menschen in der Hoffnung auf Linderung ihrer Leiden den Berg hinauftragen

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Und hier steht er, der leibhaftige Sohn Gottes…aus Bronze. Oder zumindest aus etwas, das so aussieht

 

Zwei Nonnen beim Gebet

Zwei Nonnen beim Gebet

Und zu guter Letzt noch einmal die "Frucht ihres Leibes, Christi"

Und zu guter Letzt noch einmal die „Frucht ihres Leibes, Christi“

So. Das war meine kleine Fotoreise durch das „Touristikzentrum“ dieser Weltmetropole Heroldsbach. Ich hoffe, es hat euch gefallen.

Wenn es euch gefallen hat..ich bin nur eine von vielen, und das war mein Beitrag zu einem gemeinsamen Projekt von Paleika und Dschungelpinguin.

 

 

 

Meine erste Blogparade!

Ihr dürft nun einen historischen Moment der Weltgeschichte erleben – meinen ersten Beitrag zu einer Blogparade. Und das wird ein Beitrag zur Rostparade von Frau Tonari sein.

Dieses Foto schoss ich im Tierpark Hundshaupten. Da gibt es geschminkte Lamas mit Kajal um die Augen, ach-so-süüüße Meerschweinchen und Kleinkinder, die diese bedutscheln und es gab dieses rostige…Gerät.

Und weil ich das in der Gegend so malerisch fand hab ich es fotografiert, dann wurde ich auf die Rostparade aufmerksam..und hier ist es jetzt!

WP

Moderner Musikunterricht: Praxis im Jazz

Wir haben in Musik jetzt Jazz. Ich bin davon nicht begeistert, ich liebe Jazz nicht. Aber nun ja, da muss man durch, zu schlimm wird es schon nicht werden, bei den paar Hörbeispielen…dachte ich.

Bis Frau Lehrerin dann der Ansicht war, man müsse sowas doch auch mal selber machen, praxisnaher Unterricht sozusagen. Zu diesem Zweck teilte sie eine Art Minipartitur mit mehreren Rhythmen aus, jeweils für verschiedene Instrumente, die übereinandergelegt wurden. Das heißt, sie sollten alle gleichzeitig gespielt werden. Die Instrumente waren: Der Schellenkranz, die Klanghölzer und die Triangel.

Wir sind eine Klasse von 30 Leuten. Logischerweise heißt das also: 10 Schellenkränze, 10 Klanghölzer und 10 Triangeln.

Jetzt nochmal langsam zum Mitschreiben: Frau Lehrerin gab 30 Schülern in einer frei herumlaufenden, nicht gefesselten Klasse 10 Schellenkränze, 10 Klanghölzer und 10 Triangeln in die Hand.

Ihr dürft euch dieses Klangbild jetzt ausmalen. Die Triangeln waren noch am harmlosesten.

Damit Ihr euch das Grauen im Detail besser vorstellen könnt: Besonders die Schellenkränze wurden mehr als ausgiebig getestet, während die Konversation brüllend ins Ohr des Nachbarn erfolgte.
Wer Klanghölzer hatte, donnerte diese bei Gelegenheit gegen die Heizung, schlug sie laut gegeneinander oder zog sie einfach dem Nachbarn über den Schädel. Die letzte Variante war verhältnismäßig leise, bis auf den darauf folgenden Aufschrei des geschundenen Opfers.
Die Triangeln gaben, kraftvoll und stark angeschlagen, ein filigranes Netz schriller, durchdringender und trommelfellzerfetzender Hochtöne ab.

Frau Lehrerin schien davon gar nichts mitzubekommen, sie stellte sich vorne hin, klopfte ihre Rhythmen vor und ließ sie von den drei Leuten nachklopfen, die ihr noch aufmerksam lauschten. Sämtliche taktlosen Schüler schien sie geflissentlich zu überhören, suchte eine Begleit-CD heraus, legte sie ein und zeigte mit dem Finger auf dem Overheadprojektor immer schön die Notenspur und lächelte, als ob alle prima folgten.

Was mich wunderte: Kein anderer Lehrer schien von dieser Kakophonie Notiz zu nehmen. Die gesamten 20 Minuten der Folter liefen ohne Störung durch andere Pädagogen ab, die sich vielleicht eine leise Abmilderung des Instrumenteneinsatzes hätten wünschen können. Vielleicht hätts ja was gebracht, vielleicht auch nicht.

Vielleicht wurden auch sämtliche umliegende Klassen von Frau Lehrerin in Vorbereitung auf diese Stunde ausquartiert.
Mir klingelten jedenfalls noch drei Stunden danach die Ohren.

Handy sicher!

Jeder Jugendliche hat sein Handy in der Schule dabei, die meisten haben es auch an. Das ist eine allgemein bekannte Tatsache, die bloß die Lehrer meistens  nicht wahrhaben wollen.
Aber wenn das Handy dann doch mal entdeckt wird? Dann ist es erstmal weg. Zumindest dann, wenn es eingeschaltet ist.
Das hat natürlich zur Folge, dass Jugendliche ihre Handys immer besser verstecken müssen, und gerade bei Mädchen gibt es da einen ausgezeichneten Aufenthaltsort: Der BH.

Für den BH als Handystätte spricht:

  • fällt nicht auf
  • Lehrer kontrollieren garantiert nicht, und wenn doch, dann schnautzt    man sie berechtigterweise an
  • Diebstahlsicher: wenn jemand versucht, das Ding zu klauen, kriegt man`s  garantiert mit
  • Und man bekommt jedem Anruf mit, da man den Vibrationsalarm mit Sicherheit merkt

Und wer sein Handy im Unterricht nicht ständig benutzt, der wird feststellen, dass es wirklich ein idealer Ort ist. Natürlich kann man auch andere Dinge dort verstecken:  Ich weiß beispielsweise, dass meine beste Freundin, wenn sie sich Zigaretten von ihrem Vater klaut (der sie im Heizungskeller versteckt, damit die liebe Tochter sie nicht findet…) diese immer in ihrem Ausschnitt zwischenlagert, um sie ungesehen ins Zimmer oder nach draussen zu transportieren.

Ein praktisches Versteck ;)

Ein praktisches Versteck 😉

Herzchen und Röschen

Heute ist Valentinstag, und ich möchte meiner kleinen, aber feinen Leserschaft natürlich die Herzchen und Röschen, die ich verteilt habe, auch nicht vorenthalten. Das heißt im Klartext: Ich blogge über die Aufmerksamkeiten, die ich meinem Herzensmenschen an diesem Tag habe zukommen lassen. Ich hatte da so ein paar Ideen ausprobiert. Unten findet ihr ein idiotensicheres Rezept für einen gelungenen Valentinstag!

Und zwar besteht dieses aus:

– einer Karte
– einem Kuschelmonster
– einem Kuchen

Zuerst zur Karte. Ich habe eine A6-grösse gewählt (fand ich so süß) und die Innenseite mit Aquarellfarben gestaltet:

Zuerst habe ich den Hintergrund zartrosa gestrichen und ein paar Herzen daraufgepinselt.

Zuerst habe ich den Hintergrund zartrosa gestrichen und ein paar Herzen daraufgepinselt.

Danach gab es natürlich eine gewisse Wartezeit, die Farben trocken waren.

Danach habe ich noch die Initialen von mir und dem Herzensmensch hinzugefügt, ich habe dafür ein etwas dunkleres Rot gewählt.

Danach habe ich noch die Initialen von mir und dem Herzensmensch hinzugefügt, ich habe dafür ein etwas dunkleres Rot gewählt.

Wieder warten. Logisch.

Zum Schluss habe ich mit einem Goldstift den Text hinzugefügt: Would you be my Valentine?

Zum Schluss habe ich mit einem Goldstift den Text hinzugefügt: Would you be my Valentine?

Fertig war die Karte. Eintüten in einen roten Umschlag, Siegel drauf (passend in Gold) und gut.

Ausserdem sprach ich noch von einem kleinen Kuschelmonster, ich habe beim Nähen leider keine Fotos gemacht, aber das Ergebnis könnt ihr hier bewundern:

IMG_0547[1]

Hier sieht man das Kuschelmonster. Die Augen sind genial, oder?

Und zum Dritten habe ich noch von einem Kuchen gesprochen. Ich habe einen Bisquitboden genommen –  wie von einer Biskuitrolle – und daraus 2 Herzen ausgeschnitten. Dann habe ich auf das Erste Herz eine Schicht Erdbeercreme gegeben. Die Zweite Schicht draufgelegt und noch einmal mit Creme eingestrichen, dann den Rand noch zugekleistert, und das Ganze zum Schluss noch mit einer geköpften Rose und ein paar Rosenblättern verziert – fertig.

Hier kann man das Prachtstück sehen.

Hier kann man das Prachtstück sehen.

Aber auch ich wurde natürlich noch beschenkt von dem Herzensmensch. Eine Rose mit ein wenig Schnickschnack drumrum gab es. Aber mit schönem Schnickschnack! Auch davon gibt es natürlich ein Bild:

Und das war mein Valentinsstrauß!

Und das war mein Valentinsstrauß!

Soo, das war das dann auch schon mit dem Valentinstag. ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen solchen – schreibt doch mal ein paar Kommentare, was ihr so gemacht oder nicht gemacht habt.

                                                                 

 

Willkommen, neues Sofakissen!

Ich habe ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk von Mama bekommen, das stand noch aus. Und zwar in Form eines schönen, neuen Bettbezuges. Da ich eine kleine Set-Fanatikerin bin, habe ich gleich begonnen, dazu passende kleine Sofakissenbezüge zu nähen. Ich habe nämlich in meinem Bett nicht nur ein oder zwei sondern gefühlte hundert kleine Kissen neben den zwei großen, die wollen auch immer mal wieder frisch bezogen werden. Weil ich ein selten das finde, was ich gerne hätte, mache ich mir meine Bezüge dafür größtenteils selbst, und kann sie auch gleich auf die Bettwäsche abstimmen. Hier zeige ich euch nun das Erste aus meiner „Kollektion“:

Hier seht ihr das Kissen auf dem Bezug. Passt gut, oder?

Hier seht ihr das Kissen auf dem Bezug. Passt gut, oder?

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch mal ein paar Einzelheiten des Werdeganges.

Der schwierigste Teil war natürlich die Borte.

Hier seht ihr mich beim Stecken der Borte.

Das bin ich beim Stecken der Borte.

Hier ist die Borte auf beiden Seiten schon fertig angesteckt, nun muss ich sie nur noch festnähen.

Hier ist die Borte auf beiden Seiten schon fertig angesteckt, nun muss ich sie nur noch festnähen.

Dann muss die Borte natürlich noch gefaltet werden.

Dann muss die Borte natürlich noch gefaltet werden.

Außerdem muss man sie kräuseln. Erst jetzt kann ich sie in das Kissen einnähen.

Außerdem muss man sie kräuseln. Erst jetzt kann ich sie in das Kissen einnähen.

Die Borte war, wie schon erwartet, der schwierigste Teil vom Kissen. Interessiert euch eigentlich mal ein kleines „Kissen-Tutorial“?
Geht wirklich ganz einfach, ich glaube, das kann man sogar noch ohne Nähmaschine  in einigermaßen kurzer Zeit bewerkstelligen.
Schreibt mir in den Kommentaren, wenn euch ein solches Näh-Tutorial mal interessiert, dann kann ich es ja versuchen.